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11. Eintrag - Es kann einen so kaputt machen

Es kann einen so kaputt machen

Hallo ihr Lieben,

 

es kam jetzt länger nichts von mir und dies hatte auch seine Gründe.

Ich möchte heute einfach nur schreiben, über das was mich beschäftigt.

 

Die heutige Überschrift gibt schon einen kleinen Einblick, was mich momentan am meisten schafft.

Angst.. Wie soll es anders sein, ist es wieder einmal die Angst.

 

Alle fragen immer wovor ich denn Angst hätte und was los sei. Sie sind nicht die Einzigen die sich das fragen.. Ich weiß es selbst nicht und das macht mich fertig, nein, es macht mich kaputt.

Das Schlimmste an dieser Grübelei ist immer noch, dass es keine Antwort geben wird. Ich werde es nie wirklich herausfinden, weil ich es ja eigentlich schon weiß, nur meine Psyche checkt das noch nicht ganz. Rationales Denken und irrationales Denken liegen so nah beieinander und sind sich doch so fremd. Zumeist denke ich mir einfach, das ich einen an der Waffel habe.

 

Unbegründete Angst kann einem wirklich sehr unangenehm zusetzen (in meinen vorigen Blog-Einträgen habe ich ja schon über einiges geschrieben). Nicht zu wissen was in einem abgeht und was los ist, macht einen so unfassbar machtlos und verzweifelt. Da kann man sich nur mehr wie ein Versager fühlen und wie eine Null. Rational weiß ich aber, dass es nichts gibt wovor ich Angst haben muss. Es ist doch alles gut, ich hab ein Dach über dem Kopf, genug gegessen und ich habe Menschen die mich lieben.

Warum um Himmels willen bin ich dann so in der Angst gefangen.

 

Dadurch das ich seit Jahren grübel und mittlerweile weiß, woran es liegen kann, überspringe ich jetzt mal die jahrelange Suche. Es ist die Angst alleine zu sein, verletzt zu werden, nicht alleine zurechtzukommen und auch andere zu enttäuschen. Mein Selbstvertrauen ist eigentlich so gut wie nicht vorhanden, eigentlich ist es auf das Minimalste reduziert.

Mich wundert es dennoch, dass mich viele darauf ansprechen, dass ich so stark wirke und fröhlich. Die Antwort ist Fassade meine Freunde, reine Fassade. Nach Außen würde mir nie jemand so ein ungenügendes Selbstbewusstsein oder eine Schwäche zutrauen, weil ich seit Jahren geübt habe, meine wirklichen Emotionen zu überdecken. Diese Emotionen machen mich nämlich verletzlich und das brauche ich nicht. Ich muss stark bleiben und fröhlich sein.

Ich darf diesen Gedanken nicht mehr nachgeben und mich in die Enge treiben lassen, so wie ich nach außen hin wirke, so will ich wirklich werden, fröhlich und vor allem, Freude am Leben haben.

 

Ich habe mein ganzes Leben lang immer wieder Rückschläge in sozialen Interaktionen erlebt, ich meine, das ist jetzt nichts Besonderes und jeder hat das bestimmt, dennoch hat es mir sehr zugesetzt und mich bis zu einem gewissen Grad auch hart und abweisend gemacht.

Von klein auf in der Familie sind Leute gegangen und gekommen, Freunde sind gekommen und gegangen. Komischerweise tut es viel mehr weh von außen abgelehnt zu werden als von innen, der Familie.

Die Menschen und sogenannten Freunde sind gegangen, weil ich anders bin, nicht so einfach wie die anderen Menschen, sie haben mich mit „Handicap“ nicht annehmen und akzeptieren können. Kein Hate bitte für diese Aussage, aber es kann nicht jeder und muss es auch nicht, denn jeder hat seine eigenen Prinzipien und Anschauungen.

 

Ich will wie alle anderen Menschen Freunde und Bekannte haben die mich genau so annehmen und akzeptieren wie ich bin, hat das nicht jeder verdient?

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