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10. Eintrag - Wenn nichts mehr hilft..

Wenn nichts mehr hilft..

Hallo ihr Lieben,

 

manchmal kommt es einfach von alleine, diese Phase von Lustlosigkeit, Mutlosigkeit und Verzweiflung, aus der man sich nicht aussieht.

 

Vorab möchte ich sagen, dass ich diese Informationen des heutigen Eintrages zum Teil aus eigener Erfahrung und zum anderen aus meiner Eigenrecherche habe.

 

Es gibt allgemein zwei Arten von Stress, zum einen den Eustress, auch positiven Stress und den Disstress, der negative Stress. Das zu viel negativer Stress nicht gut ist, weiß heute schon jedes Kind. Besonders die Menschen, die sowieso schon psychisch angeschlagen sind, können das oft viel früher verspüren, sozusagen die Personen mit „schwachen Nerven“. Andere stecken das länger weg, aber auf lange Zeit gesehen, wird es diese Menschen auch noch einholen.

Aber nicht nur der Disstress, sondern auch der Eustress kann sich sozusagen negativ auswirken. Der Körper läuft in beiden Situationen auf Hochtouren. Das vegetative Nervensystem hat zwei Teile, den Sympathikus und den Parasympathikus. Sie regulieren unterbewusst unseren Körper und dies völlig automatisch.

Sympathikus und Parasympathikus sind sowohl Gegenspieler als auch Kollegen, der eine kann ohne den anderen nicht.

 

Wann ist man nun in einem sympathischen Zustand?

Einfach gesagt, wenn man eine Panikattacke hat. Mitunter können Symptome wie Atemnot, Schwindel und Zittern auftreten. Die Gründe für so einen Zustand sind weit gefächert, es kann zum einen, eine jedem bekannte Angst sein, zum Beispiel vor einem Wettkampf oder einem Test, zum anderen können das krankhafte Ängste sein, zum Beispiel bei diversen psychischen Erkrankungen. Auch positiver Stress kann den Sympathikus aktivieren, wer kennt es nicht, das erste Treffen mit einem neuen Schwarm oder die Vorfreude auf ein Konzert. Befinde ich mich also in einem sympathischen Zustand, kann mein Körper entweder mit Flucht oder Starre reagieren. In Starre möchte man am liebsten nicht berührt werden, sich nicht bewegen und in einer Position verharren bis das „Unheil“ vorbei ist. Bei der Flucht möchte man so schnell wie möglich aus der Situation entkommen, egal wie.

 

Wie komme ich nun wieder in den Parasympathikus?

Normalerweise reguliert sich der Körper selbst in die angemessenen Zustände, wenn man aber eine psychische Erkrankung hat, kann dieser Wechsel nicht im richtigen Moment oder in veränderter Form geschehen. Man denkt, man ist eh ruhig, aber eigentlich fährt der Körper unterbewusst alle Motoren hoch und kann sich nicht beruhigen. Der Körper denkt, dass er in einer Dauer-Stresssituation ist, unser Bewusstsein aber möchte in den Entspannungsmodus umschalten.

Das kann dann weiter schlimmere Folgen für Körper, Geist und Seele haben. Dafür bekannte Krankheiten sind zum Beispiel Burnout, Reizdarm, Angststörung, Tinnitus, Konzentrationsstörung, aber die Liste geht noch lange weiter.


Ich konnte erst in den letzten Jahren erkennen, wie mein Körper auf gewisse Situationen reagiert. Ich habe lange gedacht, dass ich krank bin, wenn mein Körper irgendwie verrückt gespielt hat, heute bin ich schlauer.

 

Ich habe noch immer Phasen, in denen ich im Sympathikus festsitze und ich weiß eigentlich manchmal noch immer nicht wie ich mich beruhigen kann und entspannen kann. Eines konnte ich aber lernen, ich höre jetzt auf meinen Körper und achte darauf wann er mir sagt, „He, meine Liebe, jetzt ist dann aber auch mal genug..“ Sich anzunehmen und auch bewusst Nein sagen zu können muss einmal drinnen sein, um auf sich zu achten. Im Idealfall hat man dann noch eine Person die einen immer wieder daran erinnert, dass man mal wieder eine Pause einlegen sollte.

Momentan ist das Leben nicht so einfach für mich und ich erkämpfe mir jeden positiven Tag, aber ich muss lernen und akzeptieren, dass manche Dinge nicht von heute auf morgen wieder verschwinden wie die Bezaubernde Jeanne. Ich muss mich annehmen und meine Ängste annehmen, denn nur dann kann ich auch den Weg hinausfinden.

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